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Judiths
Rom-Tagebuch
Judith
ist Pastoralassistentin und in der Ministrantenpastoral der Erzdiözese
Wien tätig. Sie ist, zusammen mit Ministrantenseelsorger Philipp
Seher, für die Romwallfahrt 2006 der Erzdiözese Wien hauptverantwortlich.
Hier wird sie uns immer wieder Einblicke in ihre Arbeit gewähren.
Bisherige Einträge:
Samstag, 29. Juli 2006
Donnerstag, 13. Juli 2006
Samstag, 1. Juli 2006
Montag, 29. Mai 2006
Samstag, 13. Mai 2006
Mittwoch, 3. Mai 2006
Montag, 20. Februar 2006
Freitag, 17. Februar 2006
Dienstag, 24. Jänner 2006
Freitag, 23. Dezember 2005
Donnerstag, 17. November 2005
Donnerstag, 10. November 2005
Dienstag, 11. Oktober 2005
Donnerstag, 22. September 2005
Dienstag, 13. September 2005
Samstag, 10. September 2005
Montag, 4. Juli 2005
Mittwoch, 15. Juni 2005
Dienstag, 7. Juni 2005
Montag, 2. Mai 2005
Freitag, 1. April 2005
Mittwoch, 23. März 2005
Donnerstag, 17. März 2005
Dienstag, 15. März 2005
Freitag, 25. Februar 2005
Mittwoch, 2. Februar 2005
Sonntag, 9. Jänner 2005
Dienstag, 7. Dezember 2004
Dienstag, 7. September 2004
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Samstag,
29. Juli 2006:
Gerade habe ich mit Weihbischof Scharl, der uns nach Rom begleiten
wird, telefoniert. Er hat sich erkundigt, ob alles klar ist und
sich mit uns koordinieren. Als er mich gefragt hat, ob ich schon
nervös bin und noch viel Arbeit habe, habe ich spontan geantwortet:
"Nein, überhaupt nicht. Das Ärgste ist schon vorbei!"
Und so empfinde ich das wirklich
- die Vorbereitungen waren viel Arbeit, aber sie sind gut gelaufen
und wir können der Woche zuversichtlich und ruhig entgegen
sehen. Jetzt geht es darum, einfach miteinander unterwegs zu sein
und dem Heiligen Geist Platz zu machen:-). Ich freu mich schon auf
morgen!
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Donnerstag,
13. Juli 2006:
Eigentlich hätte ich gedacht, dass wir mit den Vorbereitungen
fast fertig sind! Aber wenn ich auf meinen Schreibtisch schaue,
dann stimmt das einfach nicht. Die Zettel und die damit verbundenen
Arbeiten häufen sich. Ich glaube, als nächstes nehme ich
mir einfach Zeit zum Aufräumen, sonst vergesse ich in dem Chaos
noch etwas:-) Und jeden Abend vor dem Einschlafen fallen mir noch
ein paar Sachen ein, die ich unbedingt erledigen sollte. Naja, noch
haben wir ja noch 16 Tage!
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Samstag,
1. Juli 2006:
Ich habe schon ganz vergessen, wie gemütlich so ein Samstag
Nachmittag sein kann:-) Okay, ich gebe zu, dass ich nicht jeden
Samstag für die Minis bzw. die Romwallfahrt gearbeitet habe.
Aber die letzten Samstag waren alle mit dem einen oder anderen Termin
oder mit Sachen, die unbedingt erledigt werden mussten, zugepflastert.
Heute habe ich einfach Zeit gehabt, ein paar Seiten in einem guten
Buch zu lesen und meine Wäsche zu bügeln. Und eine Weile
in unsere Kapelle zur Anbetung zu gehen, dort einfach still zu sein
und ruhig zu werden und mich auf den auszurichten, für den
ich das alles tue...
Der Endspurt für die Wallfahrt
läuft noch, aber er ist fast abgeschlossen. Das Begleitheft
ist fertig (übrigens finde ich es echt gelungen - und nachdem
wir uns freuen, wenn es möglichst viele Leute verwenden, findest
du es zum Download unter dem entsprechenden Menüpunkt). Die
Einzahlungen sind so gut wie abgeschlossen und Anfang nächster
Woche werden alle Details mit dem Reisebüro und Busunternehmen
vereinbart.
Dafür sind aber auch schon die
Vorbereitungen für Herbst voll angelaufen - der Text für
den nächsten MiniFundus muss in der Woche nach der Wallfahrt
zum Layout, unser Rom-Nachtreffen in Heiligenkreuz (So, 22.10.,
Nachmittag) will vorbereitet werden, das Team, das den ersten diözesanen
Ministrantentag (13.5.2008) vorbereitet, formiert sich gerade, die
Mariazellwallfahrt für August 2007 nimmt Gestalt an usw. Wie
ich im September 2002 mit der Arbeit als Pastoralassistentin für
die diözesane Ministrantenwallfahrt begonnen habe war es für
mich ungewohnt, so weit voraus zu planen und vielleicht ist es das
für dich ja auch. Aber alles, was später geplant wird,
ist ungleich schwieriger für die Pfarren. Wenn wir unsere Termine
so früh wissen, ist es viel leichter, dass sich Ministrant/innen
und Gruppenleiter/innen, die Interesse dran haben, den Zeitpunkt
frei halten.
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Montag,
29. Mai 2006:
Und wieder ist ein großer Brocken an Arbeit erledigt: ich
habe heute die Texte und Lieder für unser Wallfahrtsheft so
weit fertig gestellt, dass ich sie dem Layouter schicken konnte.
Ums Layout und den Druck kümmern sich unsere Kollegen in St.
Pölten - es ist ja das Heft für ganz Österreich und
nicht nur für unsere Diözese, deshalb haben wir uns die
Arbeit aufgeteilt.
Und sonst? Die kirchliche "Großkampfzeit",
wie das unsere Gruppenleiter/innen nennen, mit Ostern, Firmungen,
Erstkommunionen, vermehrten Taufen, Hochzeiten etc. ist ja in wenigen
Tagen mit dem Pfingstfest abgeschlossen. In der diözesanen
Arbeit geht sich das aber wohl nicht ganz aus, dass mit dem Pfingstfest
wieder der "Alltag" einkehrt... Ich selber bin über
Pfingsten noch ein Mal in Rom, aber diesmal nicht dienstlich sondern
privat. Papst Benedikt hat für die Vesper am Samstag alle neuen
geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen eingeladen. Und von unserer
Gemeinschaft (www.nachfolgejesu.at) fahren wir zu viert nach Rom.
Für mich ist das DIE Gelegenheit, um die Unterlagen, die wir
erstellt haben, noch ein Mal zu testen und das eine oder andere
Detail noch zu klären. Und nach Pfingsten sind in meinem Kalender
vier Urlaubstage eingetragen. Erstens weil ich sonst nicht weiß,
wann ich diesen Sommer meine Urlaubstage loswerde und zweitens weil
es mir sicher gut tut, ein paar Tage Abstand zu bekommen. Damit
ich diese Tage in Ruhe genießen kann, muss ich diese Woche
aber noch hart arbeiten...
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Samstag,
13. Mai 2006:
Es sind nur noch 77 Tage bis zur Romwallfahrt!!!
Vorige Woche haben wir uns mit den
Verantwortlichen aller Busse getroffen und ihnen allerhand organisatorische
Informationen weiter gegeben. Es war ein guter Abend, und ich war
stolz darauf, dass nur ganz wenige Fragen und Punkte gekommen sind,
die wir uns bis jetzt noch nicht überlegt haben... Das zeigt
mir, dass unser Vorbereitungsteam gut arbeitet und mitdenkt.
Auch unser diözesanes Treffen
am Donnerstag Abend hat diese Woche Konturen angenommen. Wir bereiten
eine Variante der Fernsehsendung "1, 2 oder 3" vor, bei
der aus jedem unserer 14 Autobusse Leute auf einer Bühne spielen.
Wenn wir beim Spielen nur halb so viel Spaß haben wie beim
Vorbereiten, dann wird das ein super Abend!
Der nächste wichtige Schwerpunkt
für mich für die nächsten beiden Wochen ist das Begleitheft,
von dem jeder Pfarrverantwortliche eines bekommt. Wer mehr davon
haben möchte, bekommt die PDF-Datei. Wir sammeln in diesem
Heft Tipps und G´schichtln zu Sehenswürdigkeiten in Rom,
geben eine Einführung ins Tagesthema sowie Anregungen, mit
denen man dazu z.B. ein Morgen- oder Abendgebet gestalten kann.
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Mittwoch,
3. Mai 2006:
Eine lange Pause in meinen Tagebucheinträgen - was aber nicht
heißt, dass ich in der Zwischenzeit für die Romwallfahrt
nichts gearbeitet habe:-)
Ganz im Gegenteil! Wir haben uns
mit den anderen Österreichern inzwischen auf den Inhalt des
Wallfahrtsheftes, das jede/r Teilnehmer/in bekommt, geeinigt. Wir
haben mit allen Hotels (außer einem, das ich bis heute nicht
erreicht habe) die Details geklärt. Wir haben 840 Wallfahrtstücher
für unsere Diözese bestellt. Wir haben ein Busbegleitertreffen
organisiert und vorbereitet, dass übermorgen stattfindet. Und
gestern habe ich mit Philipp auch begonnen, ernsthaft am Begleitheft
zu arbeiten. Am liebsten wäre
uns zwar, dass das alles schon fertig wäre, aber nachdem wir
zum ersten Mal an der Ministrantenwallfahrt teilnehmen, müssen
wir von "Null" anfangen und viele Infos erst zusammentragen.
Und das haben wir bis jetzt einfach noch nicht geschafft. Die Kontakte
zu deutschen Diözesen, die sich in den letzten beiden Jahren
ergeben haben, sind uns bei der Arbeit eine riesengroße Hilfe,
weil unsere Kollegen ihre Informationen, Unterlagen und Erfahrungen
bereitwillig weitergeben und mit uns teilen.
Alexander aus Bamberg hat Philipp
gestern erzählt, dass inzwischen schon über 30.000 deutsche
Minis angemeldet sind. Damit müssten wir insgesamt ja auf 40.000
kommen bei den internationalen Veranstaltungen!! Eine Zahl, die
ich mir noch nicht ganz vorstellen kann...
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Montag,
20. Februar 2006:
Halleluja - die MP3-Datei vom Wallfahrtslied ist online! |
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Freitag,
17. Februar 2006:
"Erfolgreich und schön - aber auch ziemlich anstrengend"
so war unsere Vorbereitungsfahrt nach Rom.
Wir waren zu siebent unterwegs: Philipp
und ich, Ulrich (Pfarrer in Edlitz), Bernhard (Moderator in Leopoldsdorf
im Marchfeld), Marlies (Ministrantenbetreuerin in Leopoldsdorf),
Peter (Ministrantenleiter in Wien/Gumpendorf) und Georg (Ministrant
in Gumpendorf und Peters Bruder).
Wir haben einige Hotels besichtigt
und dort noch ein Mal nachgefragt und kontrolliert, ob alles passt.
Für mich war es auch wichtig, mich in der Stadt Rom ein bisschen
zu orientieren und eine Idee davon zu bekommen, wie lange man von
einem Ort zum anderen braucht. Klar ist uns auch geworden, dass
man früh aufstehen muss, wenn man in den Petersdom hinein will.
Durch die strengen Sicherheitskontrollen (es wird alles so wie am
Flughafen durchleuchtet) bilden sich schon am Vormittag lange Warteschlangen.
Und ganz herzlich sind wir in der
Titelkirche von Kardinal Schönborn (Gesú divino lavoratore)
vom Pfarrer Don Ricardo aufgenommen worden. Wir dürfen in dieser
Kirche die österreichische Eröffnungs- und Schlussveranstaltung
und auch unser diözesanes Treffen am Donnerstag abhalten. Sogar
die Kirchenbänke dürfen wir umstellen, wie wir es brauchen,
da Don Ricardo die Wochentagsmessen in dieser Zeit in die Kapelle
im Untergeschoss des Pfarrzentrums verlegen wird. Das einzige Problem,
das auftauchen könnte: wenn eine Begräbnismesse in diese
Woche fällt bzw. sich mit unseren Zeiten überschneidet.
Aber auch dafür hatte Don Ricardo schon eine Lösung: die
kann ja einfach in der Nachbarpfarre gefeiert werden! Anschließend
an die Besichtigung von Kirche und Pfarrzentrum hat er uns alle
sieben zum Mittagessen eingeladen.
Was gibt´s sonst noch zu sagen
über diese Stadt? Die Vögel zwitschern dort schon, während
bei uns noch tiefer Winter ist. Und es ist auch schon warm genug
um Eis zu essen (zumindest wenn man mit seiner Tüte im Eissalon
stehen bleibt). Je weiter man in die Innenstadt kommt, desto kleiner
werden die Parkplätze und damit auch die Autos - 1200 Smarts
haben Georg und Peter in nur drei Tagen gezählt! Dass die vatikanische
Post schneller ist als die römische, das haben wir als Gerücht
entlarvt, indem wir einen Test mit vier Ansichtskarten durchgeführt
haben: als erste Karte war die römische da (Samstag bis Dienstag),
als zweite die vatikanische (Samstag bis Mittwoch), als dritte die
Karte, die wir mit vatikanischer Marke in einen römischen Briefkasten
geworfen haben (Samstag bis Donnerstag). Und auf die vierte Karte
- römische Marke & vatikanischer Briefkasten - warten wir
noch, obwohl die Post heute schon da war. Übrigens hat die
römische Post nicht nur schneller sondern auch um 17 Cent billiger
gearbeitet:-)
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Dienstag,
24. Jänner 2006:
Am Sonntag haben wir uns mit ca. 100 Begleitpersonen zu einem Informationsabend
getroffen. Es ist schön, so viele Menschen zu erleben, die
sich wirklich schon freuen auf unsere Wallfahrt! Und es war gut,
allen die Gelegenheit zu geben, ihre Fragen auszusprechen. Viele
davon konnten wir beantworten, manche nehmen wir mit auf unsere
Vorbereitungsfahrt.
Im Großen und Ganzen steht
unsere Bus- und Hoteleinteilung. Vielleicht verschiebt sich das
eine oder andere noch, aber die vorläufige Planung haben wir
den Pfarrverantwortlichen schon am Sonntag bekannt gegeben. War
eine ziemliche Tüftelei. Philipp und ich haben dazu am Dienstag
für jede Pfarre einen Klebezettel beschriftet und auf unsere
Kastenwand geklebt. So war es einfach, verschiedene Zusammenstellungen
auszuprobieren. Bis wir den Pfarren fix versprechen, dass die Zusammenstellung
so bleibt und sich auf keinen Fall mehr ändert, werden aber
noch einige Wochen vergehen.
Eine Frage, die uns immer wieder
gestellt wird, ist die nach Einzelzimmern. Ist es möglich,
ein Einzelzimmer zu bekommen? Ja, in vielen Quartieren ist es möglich.
Wir haben einige Einzelzimmer zur Verfügung. Da die Zuschläge
für diese Zimmer sich aber zwischen € 10,- und €
15,- pro Nacht und Person bewegen, versuchen wir, mit möglichst
wenig Einzelzimmern auszukommen sondern auch Begleitpersonen in
Zwei- oder Mehrbettzimmer unter zu bringen. Wer auf jeden Fall ein
Einzelzimmer haben möchte und bereit ist, dafür einen
Aufschlag von € 50,- zu bezahlen, soll das möglichst bald
bei uns melden, damit wir uns darum bemühen.
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Freitag,
23. Dezember 2005:
Langsam aber sicher haben wir alle Anmeldungen unter unter Dach
und Fach und von den meisten Pfarren auch die Anzahlung. Eine Pfarre
ist wieder abgesprungen, dafür sind aber zwei andere Pfarren
im letzten Moment noch aufgesprungen. Nach den Weihnachtsfeiertagen
verschicke ich an jede teilnehmende Pfarre eine Bestätigung
über die eingegangene Anzahlung und die Anzahl der Teilnehmer/innen.
Das habe ich jetzt vor Weihnachten nicht mehr geschafft.
Am 8. Dezember haben wir mit 500
Minis die Vesper im Stephansdom gefeiert. Beim anschließenden
Ministrantentreffpunkt hat uns Andreas Schätzle das offizielle
Wallfahrtslied vorgestellt, das er komponiert hat. ZumDownload
steht es schon bereit - nur MP3-Datei haben wir noch keine davon.
Vor ein paar Tagen hat mich ein Freund
gefragt, ob ich schon nervös bin wegen der Wallfahrt und allen
Vorbereitungen. Ich kann dazu immer wieder nur sagen: Nein, eigentlich
nicht. Ich habe zwar im Herbst zwischendurch ein bisschen einen
Stress bekommen, weil es eine zeitlang sehr dicht war. Nämlich
Ende Oktober wie der MiniFundus für Jänner in der Endphase
war und gleichzeitig die Briefe an alle Pfarren mit den näheren
Infos fertig sein sollten. Aber ich glaube wirklich daran, dass
der Geist lebendig macht, und ich erlebe, dass mit dem Hl. Geist
vieles möglich ist. Sogar eine Ministranten-Rom-Wallfahrt:-)
Also geht´s "nur" drum zu schauen, dass Er auf unserer
Seite ist - was soll dann schief gehen?
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Donnerstag,
17. November 2005:
Heute ist mir etwas Lustiges passiert: ich habe einen Anruf von einem
Reiseunternehmen bekommen, das Quartier für 400 Personen hätte.
Ich habe mit dieser Firma vor zwei Wochen telefoniert wegen der Busse
und dabei anklingen lassen, dass uns auch noch Quartiere fehlen. Heute
wollte ich noch ein Mal anrufen und ihnen den Auftrag geben, sich
um Quartier für 150 Personen zu kümmern. Wir werden zwar
nicht alle 400 Quartiere brauchen, weil Thomas für Linz und Wien
ja schon 800 Plätze reserviert hat. Aber wir brauchen uns jetzt
auf keinen Fall mehr Sorgen machen, dass wir nicht alle unterkriegen!
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Donnerstag,
10. November 2005:
Ende Oktober haben wir an alle vorangemeldeten Pfarren weitere Informationen
geschickt. 55 Briefe waren es, die ich an die Pfarrverantwortlichen
verschickt habe.
Wir haben uns wirklich bemüht,
an alle "Wenn-&-Aber" zu denken und den Text möglichst
klar zu formulieren. Dass wir trotzdem nicht alle Fragen ausräumen
konnten, haben einige Anrufe und Emails gezeigt.
So wissen wir also jetzt, dass man
nicht unbedingt eine gültigen Pass oder Personalausweis braucht,
um nach Rom fahren zu können - der Pass darf bis zu fünf
Jahre abgelaufen sein!
Außerdem tauchen jetzt wo es
konkret wird die Spezialfragen auf: "Wir haben bei den Begleitpersonen
ein Ehepaar, das gerne ein Doppelzimmer hätte." - "Wie
wird unser Pfarrer untergebracht, wenn er mitfährt?" -
"Eine Jugendliche beginnt im Sommer zu arbeiten. Sie möchte
unbedingt mitfahren, aber bei der Lage am Arbeitsmarkt kann man
es sich nicht leisten, eine gute Lehrstelle wegen der Ministrantenwallfahrt
abzusagen. Was sollen wir jetzt tun? Soll sie sich sicherheitshalber
anmelden oder soll sie sich sicherheitshalber nicht anmelden?"
usw.
Bis
jetzt haben wir es geschafft, in allen Fragen eine Antwort und/oder
Lösung zu finden und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch
weiterhin gelingt. Im Großen und Ganzen ist unsere Antwort:
Extra-Würsteln können wir nicht versprechen. Wenn für
jemanden die Entscheidung zum Mitfahren daran hängt, dann ist
es besser, wenn er/sie nicht mitfährt.
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Dienstag,
11. Oktober 2005:
Immer mehr österreichische Diözesen melden sich bei Thomas
in Linz, der die österreichische Koordination über hat,
oder auch bei uns, und wollen mit einigen Ministranten und Ministrantinnen
auch nach Rom fahren. Dass wir Wiener die bei weitem größte
Gruppe sein werden, ist dabei aber keine Frage. Immerhin stehen
wir zur Zeit bei 647 Teilnehmer/innen aus unserer Diözese,
und dazu kommen sicher noch ein Mal über 50, die sich selbständig
organisieren! Aus Oberösterreich
erwarten wir ca. 300, aus St. Pölten 150, aus der Steiermark
120, Tirol 85 und aus dem Burgenland 30. Aus Salzburg und Kärtnen
gibt es auch Interesse aber noch keine Zahlen.
Eine ganze Menge an Ideen haben wir
bei der gestrigen österreichweiten Besprechung zu unseren gemeinsamen
Programmpunkten und Projekten gesammelt, und jede Diözese hat
einen der Punkte übernommen, um bis Dezember daran weiter zu
denken und zu planen. Nachdem unser Ministrantenseelsorger Philipp
und ich den Vorschlag eingebracht haben, jeden Tag unter ein Motto
zu stellen und so einen Bogen durch die Woche zu spannen, haben
wir es jetzt auch übernommen, diese Idee weiter auszufeilen.
Alle anderen schauen, was sie an Ideen, Gebeten, Texten, Liedern
etc. einbringen wollen. Dazu ist übrigens nicht nur das Österreich-Team
eingeladen. Wenn du (ja, genau du, der du gerade mein Rom-Tagebuch
liest!) dazu etwas beitragen möchtest, kannst auch du mir deine
Vorschläge bis 21. November schicken. Philipp und ich bemühen
uns dann, die Anregungen in einzelne Schwerpunkte aufzuteilen und
die Idee, die wir von den Tagesthemen haben, konkreter zu formulieren.
Wir wollen aus diesen Anregungen nicht nur Impulse fürs Wallfahrtsheft,
das jeder Teilnehmer bekommt, zusammenstellen, sondern auch Unterlagen
für unsere Busbegleiter erstellen, aus denen sie z.B. ganz
einfach ein Morgen- und Abendgebet zum Tagesthema zusammenstellen
können. Das Wallfahrtsheft für jeden Teilnehmer ist ein
österreichisches Projekt. Unterlagen für die Busbegleiter
zu erstellen ist vor allem uns Wienern ein Anliegen. Wenn man nur
mit einer kleinen Gruppe unterwegs ist, braucht man das nicht so,
aber für uns halten wir es für notwendig, so etwas zusammen
zu stellen. Und dass wir das den anderen Diözesen zur Verfügung
stellen, wenn sie es wollen, ist wohl klar.
Verraten werden die Tagesthemen erst
nach unserer nächsten Österreich-Besprechung, also spätestens
Mitte Dezember. Aber dass das ein Arbeit ist, die mir Freude machen
wird, das verrate ich schon jetzt:-)
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Donnerstag,
22. September 2005:
Die Sommerpause ist mit dem gestrigen Tag auch fürs Rom-Team
zu Ende gegangen. Wir haben die erste Besprechung in diesem Arbeitsjahr
dazu genützt, einen Plan fürs nächste halbe Jahr
zu erstellen.
Nachdem wir draufgekommen sind, dass
die Werbung über MiniFundus und Kirchenzeitung in relativ vielen
Pfarren nicht wahrgenommen worden ist, haben wir gestern beschlossen,
die Frist für die Voranmeldung bis zum 10. Oktober zu verlängern.
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Dienstag,
13. September 2005:
Bernhard hat einen guten Romführer für Kinder entdeckt,
den ich mir heute auch bestellt habe: Reinhard Keller, Bernd O.
Schmidt, Stephan Hörmann: Spaß mit Kunst und Kultur
in Rom - Ein Reiseführer für Kinder und die ganze
Familie; edition Kappa. ISBN 3-937600-09-4. Einen Reiseführer
für Erwachsene habe ich schon seit Monaten im Bücherkasten
stehen. Ich kenne Leute, die solche Bücher wirklich im Vorhinein
lesen und spannend finden. Also ich lese wirklich auch gerne. Und
fast alles, was ich in die Finger bekomme. Aber einen Reiseführer
systematisch zu lesen, das habe ich bis jetzt noch nie geschafft.
So ein Ding ist für mich mehr ein Nachschlagewerk... Aber so
ein Reiseführer für Kinder - ich glaube, den lese ich
gerne.
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Samstag,
10. September 2005:
Heute ist die CIM-Tagung in Freising zu Ende gegangen. Es war schön,
die Verantwortlichen für die Ministrantenpastoral in vielen
europäischen Ländern kennen zu lernen.
Inzwischen gibt es ein internationales
Logo, das schon bald auch zum Download auf der CIM-Homepage bereit
stehen soll. Wir wissen, dass unsere Wallfahrtstücher rot sein
werden und dass das Lied, das Andreas Schätzle für die
Wallfahrt geschrieben hat, das internationale Mottolied wird. Philipp
und ich haben dieses Lied vor der Tagung bei Andreas abgeholt. (Andreas
Schätzle ist als Priester in unserer Diözese mit der Berufungspastoral
betraut und mit der Programmdirektion von Radio Maria.) Und es hat
eben nicht nur uns sehr gut gefallen sondern auch den anderen Tagungsteilnehmern.
Ein großes DANKE an Andreas für seine Mühe und seine
Unterstützung unserer Wallfahrt! Spätestens Anfang November
wird das Lied auf unserer Homepage zum Download bereit stehen.
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Montag,
4. Juli 2005:
Heute haben wir uns zu einer ersten österreichweiten Besprechung getroffen.
Die Verantwortlichen aus St. Pölten, dem Burgenland und Oberösterreich,
und wir Wiener haben miteinander geschwitzt. Nicht dass unsere Verhandlungen
so schwierig waren - es ist eher am Wetter gelegen :-)
Wir werden die Wallfahrt mit einem österreichischen Abendgebet am
Montag eröffnen und am Freitag Vormittag auch in ähnlicher Form gemeinsam
abschließen. Klar ist, dass das Treffen am Montag Abend recht abwechslungsreich
gestaltet werden muss - immerhin verbringen wir die Nacht davor im
Autobus. Aber es war uns allen wichtig, nicht nur eine Vorstellung
der Diözesen zu veranstalten und zu sagen: "Hallo, hier sind wir!",
sondern auch miteinander zu beten und zu singen. Und so die Wallfahrt
wirklich als Wallfahrt zu erleben. Wie dieser Abend bzw. auch der
Freitag Vormittag genauer ausschauen soll, darüber reden wir im Oktober
weiter. |
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Mittwoch,
15. Juni 2005:
Schon 102 fix vorangemeldete Teilnehmer/innen! Dabei sind das erst
fünf Pfarren, und unsere Diözese hat 660...
Inzwischen sind uns viele organisatorische Details klarer. Wir wissen,
wie wir die Anmeldung und die Einhebung der Teilnehmerbeiträge organisieren
wollen. Wir wissen, wie unser Zeitplan bis zur Wallfahrt ausschaut,
also wann wir was wissen, einteilen oder entscheiden müssen.
Von einigen Pfarren habe ich auch schon gehört, dass durch die Ministrantenwallfahrt
schon jetzt das Gemeinschaftsbewusstsein unter den Minis wächst.
So hat mir der Vater von zwei Ministranten ganz begeistert erzählt,
dass sie in der Pfarre schon verschieden Möglichkeiten gefunden
haben, wie die Minis "Geld verdienen" können, um die finanziell
schlechter gestellten unterstützten zu können.
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Dienstag,
7. Juni 2005:
Weil mich das heute wieder einmal jemand am Telefon gefragt hat:
es gibt nach oben hin keine Altersbeschränkung. Auch wenn es in
vielen Pfarren üblich ist, dass die Minis mit der Firmung ihren
Dienst beenden: das ist nicht überall so und muss nicht so sein.
Das zweite vatikanische Konzil hat festgehalten, dass ministrieren
ist ein liturgischer Dienst ist wie auch der Lektoren- oder der
Kantorendienst. Kein Mensch käme heute auf die Idee, dass nur Kinder
die Lesungen im Gottesdienst vortragen dürfen. Trotzdem hat das
Ministrieren von seiner geschichtlichen Entwicklung her in manchen
Pfarren noch das Etikett "Beschäftigung für Kinder im Gottesdienst".
Bei der Übertragung der Gottesdienste aus dem Vatikan zum Begräbnis
von Papst Johannes Paul II. und dem Amtsantritt von Benedikt XVI.
habe ich mir das auch überlegt: dort hat natürlich kein einziges
Kind ministriert. Ob so etwas nur mir auffällt oder auch denen,
für die ministrieren Kindersache ist?
Dabei ist ein Fünftel aller Ministranten in unserer Diözese über
14 Jahre alt. Es gibt also bei uns 2000 Jugendliche und Erwachsene,
die ministrieren!
Ich hoffe, dass die Ministrantenwallfahrt für viele ein Impuls ist,
diesen Dienst auch über das Firmalter hinaus zu tun. Für unsere
Pfarren, für eine feierliche und würdige Gottesdienstgestaltung
ist es eine riesen Hilfe, "große Minis" zu haben.
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Montag,
2. Mai 2005:
Am Donnerstag haben wir uns auf den groben Ablauf des Programms
geeinigt: für Montag Nachmittag und Dienstag sind verschiedene
Besichtigungen (christliches Rom, antikes Rom) geplant. Dienstag
Abend ist die vom CIM organisierte Hl. Messe am Petersplatz. Eine
besondere Freude ist, dass Kardinal Schönborn als Hauptzelebrant
eingeladen wurde! Am Mittwoch Vormittag steht die Ministranten-Papstaudienz
auf dem Programm, für den Nachmittag die Besichtung von Katakomben!
Am Donnerstag wollen wir einen Ausflug machen. Ein bisschen Kultur
unterwegs - und dann ein paar Stunden zum Baden im Meer. Für
Freitag können wir uns in der Früh einen österreichweiten
oder diözesanen Schlussgottesdienst vorstellen, und danach
sollen die Pfarren bzw. Gruppen selbständig unterwegs sein:
sich noch etwas anschauen, was sie bisher nicht gesehen haben, irgendwo
hingehen, wo es besonders schön war, Andenken einkaufen oder
was auch immer den Gruppen Freude macht. Wir treffen uns erst zur
Abfahrt wieder!
Schön ist, dass unser Rom-Team
um einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewachsen ist. Auch wenn
nicht alle am Donnerstag Zeit gehabt haben: wir sind inzwischen
insgesamt 14 Leute, die eifrig mitdenken! Im gemeinsamen Überlegen
geht es uns aber zur Zeit so, dass die Fragen schneller auftauchen,
als wir sie beantworten können. Das finde ich eigentlich gut
so, weil es zeigt, dass wir uns mit den Details schon recht gründlich
auseinander setzen. Und zum Fragen beantworten haben wir ja noch
ein bisschen Zeit:-)!
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Freitag,
1. April 2005:
Zum ersten Mal seit Tagen war heute, wenn das Telefon geläutet hat,
niemand mit Fragen zur Romwallfahrt auf der anderen Seite der Leitung!
In den letzten Tagen haben immer wieder Pfarren und auch Eltern angerufen.
Die Standardfragen: Wie streng haltet ihr es mit der Altersbeschränkung?
- Da versuche ich immer zu erklären, dass es uns drum geht, dass die
MinistrantInnen etwas von dieser Reise haben sollen.
Und nachdem das internationale Programm sich an MinistrantInnen ab
14 Jahren orientiert, tut man den Kleinen wirklich nichts Gutes tut,
wenn man sie nach Rom schleppt. Deshalb die Altersgrenze. Und die
zweite Standardfrage: Mit welchem Verkehrsmittel werden wir fahren?
- Damit es alle wissen: wir fahren wahrscheinlich mit dem Bus. Das
ist nach dem heutigen Stand die kostengünstigste Variante. Und wo
die Busse wegfahren weiß ich noch nicht. Vermutlich an verschiedenen
Orten, da unsere Diözese recht groß ist.
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Mittwoch,
23. März 2005:
Heute bastelt Peter den Rom-Bereich auf minifundus.net
- unter http://rom2006.minifundus.net
sollen ja nach Ostern alle Informationen und praktische Dinge für
die Pfarren, z.B. Plakate oder Anmeldeformulare zum Download zu finden
sein. Womit auch mein Programm für heute fest steht: die praktischen
Dinge sind nämlich nicht so praktisch, dass sie sich selber entwerfen
...
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Donnerstag,
17. März 2005:
Unser Rom-Team ist wieder um eine Mitarbeiterin reicher geworden!
Michaela aus Perchtoldsdorf hat heute angerufen und ihre Hilfe angeboten.
So haben wir jetzt an ehrenamtlichen MitarbeiterInnen also 3x Peter,
2x Bernhard, Michaela, Michael, Georg, Maria und Johannes. Wir haben
schon geblödelt, ob es für eine Rom-Wallfahrt nicht passend wäre,
nur MitarbeiterInnen mit Namen Peter/Petra zu akzeptieren. Aber natürlich
sind wir über jede und jeden froh, die/der uns unterstützt :-) . Ende
April treffen wir uns, um das Programm für die Woche zu überlegen.
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Dienstag,
15. März 2005:
Jetzt weiß ich es fix: 700 Plätze in verschiedenen Quartieren sind
für die Diözesen Linz und Wien reserviert. Bis zum Herbst sollten
wir also wissen, wie viele wirklich mitfahren. Das passt super mit
unserem Zeitplan zusammen - die Voranmeldung läuft ja bis Mitte September!
Philipp hat mit Andreas Schätzle telefoniert, der Priester, der sich
in unserer Diözese um Berufungspastoral kümmert. Andreas wird uns
ein Wallfahrtslied zum Thema "Der Geist macht lebendig" schreiben.
Ihm sind gleich am Telefon ein paar Takte eingefallen ... - Ich bin
gespannt drauf und freu mich schon!
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Freitag,
25. Februar 2005:
Philipp und ich haben uns heute mit Thomas getroffen. Er war die letzten
Tage in Rom und hat dort für die Diözese Linz und Wien Quartiere reserviert.
Wir haben über das internationale Programm gesprochen und überlegt,
wie eine österreichische Start- bzw. Abschlussveranstaltung am besten
in den Wochenplan passen würde. Entschieden haben wir natürlich noch
nichts: Dazu müssen wir zuerst mit dem MiniFundus-Rom-Team reden und
mit den anderen österreichischen Diözesen ebenso Gespräche führen.
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Mittwoch,
2. Februar 2005:
Zum ersten Mal hat sich also heute das MiniFundus-Rom-Team getroffen.
Zu sechst haben wir uns über die Rahmenbedingungen den Kopf zerbrochen,
Preise kalkuliert, über Sponsoring nachgedacht und vieles mehr ...
Was ich sowieso schon gefürchtet habe, ist jetzt fix: Wir schauen,
dass wir alle mitnehmen, die mitfahren wollen. Bernhard, Georg, Peter,
Peter und Michael waren sich da total einig. Ich habe den Eindruck,
dass es für sie umso spannender wird, je mehr mitfahren. Dürfte irgendwie
eine Art von Sport sein ...
Eigentlich mache ich mir mit solchen Mitarbeitern keine Sorgen, dass
wir das nicht schaffen. Und ob 6 oder 8 oder 10 Busse - wir bewegen
uns sowieso in einer Größenordnung, für die wir eine gute Organisation
und Struktur brauchen.
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Sonntag,
9. Jänner 2005:
Die erste offizielle Ankündigung der Wallfahrt beim Treffen der MinistrantengruppenleiterInnen
und -verantwortlichen mit Kardinal Schönborn. Hat ziemlich eingeschlagen
und äußerst positives Echo gefunden!
Kardinal Schönborn hat uns verraten, dass er auch einige Zeit dabei
sein wird! Er wurde vom CIM eingeladen, die Hl. Messe am Petersplatz
mit uns zu feiern. Was mir ein bisschen Sorgen macht: Eminenz hat
sich dafür stark gemacht, dass wir alle Minis, die mitfahren wollen,
mitnehmen sollen. Eine Altersgrenze findet er okay, aber eine Teilnehmerbeschränkung
gefällt ihm nicht. Hhm, damit muss ich mich erst anfreunden. Philipp
und ich haben uns eigentlich für dieses erste Mal gewünscht, nicht
mehr als 300 Minis mitzunehmen. Naja, mal sehen, was unser neu ins
Leben gerufene ehrenamtliche Rom-Team dazu sagt.
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Dienstag,
7. Dezember 2004:
Na bitte - die Unterstützung kommt schon :-) . Ich habe mich heute
mit Thomas aus Linz getroffen, später ist auch Philipp zu uns gestoßen.
Thomas hat uns viele, viele gute Tipps gegeben und uns außerdem angeboten,
die Quartiere für uns zu reservieren! Im Gegenzug hat Philipp angeboten,
eine Adresse ausfindig zu machen, wo der CIM Wallfahrtstücher für
jedes Land bestellen könnte.
Bin ich froh über diese Zusammenarbeit!
Und bei der Marienvesper heute (400 Minis waren dabei) habe ich auch
gemerkt, wie wir uns auf unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter verlassen
können. Es hat alles super funktioniert, obwohl einige unvorhergesehene
Schwierigkeiten zu bewältigen waren. Am Abend waren wir gemeinsam
Punsch-Trinken, und einige der Burschen haben spontan zugesagt, dass
sie bei der Vorbereitung der Romwallfahrt mithelfen werden. Was kann
uns also noch passieren :-) ?
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Dienstag,
7. September 2004:
Ein neues Schul- und Arbeitsjahr beginnt. Neben dem "ganz normalen"
Programm, also MiniFundus, Weiterbildungen für GruppenleiterInnen,
Ministrantenfeste und vielem mehr werden wir uns heuer Gedanken über
die Internationale Romwallfahrt im August 2006 machen müssen.
Wann habe ich eigentlich zum ersten Mal von dieser Wallfahrt, die
die Internationale Ministrantenvereinigung CIM organisiert, erfahren?
Vor nicht ganz einem Jahr, schätze ich. Damals habe ich mir nicht
viel darunter vorstellen können. Mir war zwar klar, dass wir als Diözesane
Ministrantenseelsorge vermutlich daran teilnehmen werden/sollen/müssten,
aber große Begeisterung ist dabei noch keine aufgekommen. Ich spreche
kein Wort Italienisch und war ein einziges Mal in Rom. Das ist 10
Jahre her. Ich weiß noch, wie verwirrend ich damals die verschiedenen
Buslinien gefunden habe und dass ich alle Kirchen, die wir besichtigt
haben, durcheinander gebracht habe.
Philipp kann auch nicht viel mehr Italienisch als ich und war zwei
Mal in der Heiligen Stadt.
Ist es da verwunderlich, dass ich ein mulmiges Gefühl im Bauch bekomme,
wenn ich daran denke, für ein paar Autobusse voll MinistrantInnen
eine Woche lang verantwortlich zu sein??
Aber ich habe meine Sorgen bei unserem obersten "Chef" deponiert.
Dort sind sie gut aufgehoben. Wenn Er will, dass wir nach Rom pilgern,
dann wird Er uns dazu auch die Unterstützung, die wir brauchen, zukommen
lassen ...
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