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 Judiths Rom-Tagebuch

Judith ist Pastoralassistentin und in der Ministrantenpastoral der Erzdiözese Wien tätig. Sie ist, zusammen mit Ministrantenseelsorger Philipp Seher, für die Romwallfahrt 2006 der Erzdiözese Wien hauptverantwortlich. Hier wird sie uns immer wieder Einblicke in ihre Arbeit gewähren.

Bisherige Einträge:


Samstag, 29. Juli 2006:
Gerade habe ich mit Weihbischof Scharl, der uns nach Rom begleiten wird, telefoniert. Er hat sich erkundigt, ob alles klar ist und sich mit uns koordinieren. Als er mich gefragt hat, ob ich schon nervös bin und noch viel Arbeit habe, habe ich spontan geantwortet: "Nein, überhaupt nicht. Das Ärgste ist schon vorbei!"

Und so empfinde ich das wirklich - die Vorbereitungen waren viel Arbeit, aber sie sind gut gelaufen und wir können der Woche zuversichtlich und ruhig entgegen sehen. Jetzt geht es darum, einfach miteinander unterwegs zu sein und dem Heiligen Geist Platz zu machen:-). Ich freu mich schon auf morgen!

Donnerstag, 13. Juli 2006:
Eigentlich hätte ich gedacht, dass wir mit den Vorbereitungen fast fertig sind! Aber wenn ich auf meinen Schreibtisch schaue, dann stimmt das einfach nicht. Die Zettel und die damit verbundenen Arbeiten häufen sich. Ich glaube, als nächstes nehme ich mir einfach Zeit zum Aufräumen, sonst vergesse ich in dem Chaos noch etwas:-) Und jeden Abend vor dem Einschlafen fallen mir noch ein paar Sachen ein, die ich unbedingt erledigen sollte. Naja, noch haben wir ja noch 16 Tage!

Samstag, 1. Juli 2006:
Ich habe schon ganz vergessen, wie gemütlich so ein Samstag Nachmittag sein kann:-) Okay, ich gebe zu, dass ich nicht jeden Samstag für die Minis bzw. die Romwallfahrt gearbeitet habe. Aber die letzten Samstag waren alle mit dem einen oder anderen Termin oder mit Sachen, die unbedingt erledigt werden mussten, zugepflastert. Heute habe ich einfach Zeit gehabt, ein paar Seiten in einem guten Buch zu lesen und meine Wäsche zu bügeln. Und eine Weile in unsere Kapelle zur Anbetung zu gehen, dort einfach still zu sein und ruhig zu werden und mich auf den auszurichten, für den ich das alles tue...

Der Endspurt für die Wallfahrt läuft noch, aber er ist fast abgeschlossen. Das Begleitheft ist fertig (übrigens finde ich es echt gelungen - und nachdem wir uns freuen, wenn es möglichst viele Leute verwenden, findest du es zum Download unter dem entsprechenden Menüpunkt). Die Einzahlungen sind so gut wie abgeschlossen und Anfang nächster Woche werden alle Details mit dem Reisebüro und Busunternehmen vereinbart.

Dafür sind aber auch schon die Vorbereitungen für Herbst voll angelaufen - der Text für den nächsten MiniFundus muss in der Woche nach der Wallfahrt zum Layout, unser Rom-Nachtreffen in Heiligenkreuz (So, 22.10., Nachmittag) will vorbereitet werden, das Team, das den ersten diözesanen Ministrantentag (13.5.2008) vorbereitet, formiert sich gerade, die Mariazellwallfahrt für August 2007 nimmt Gestalt an usw. Wie ich im September 2002 mit der Arbeit als Pastoralassistentin für die diözesane Ministrantenwallfahrt begonnen habe war es für mich ungewohnt, so weit voraus zu planen und vielleicht ist es das für dich ja auch. Aber alles, was später geplant wird, ist ungleich schwieriger für die Pfarren. Wenn wir unsere Termine so früh wissen, ist es viel leichter, dass sich Ministrant/innen und Gruppenleiter/innen, die Interesse dran haben, den Zeitpunkt frei halten.

Montag, 29. Mai 2006:
Und wieder ist ein großer Brocken an Arbeit erledigt: ich habe heute die Texte und Lieder für unser Wallfahrtsheft so weit fertig gestellt, dass ich sie dem Layouter schicken konnte. Ums Layout und den Druck kümmern sich unsere Kollegen in St. Pölten - es ist ja das Heft für ganz Österreich und nicht nur für unsere Diözese, deshalb haben wir uns die Arbeit aufgeteilt.

Und sonst? Die kirchliche "Großkampfzeit", wie das unsere Gruppenleiter/innen nennen, mit Ostern, Firmungen, Erstkommunionen, vermehrten Taufen, Hochzeiten etc. ist ja in wenigen Tagen mit dem Pfingstfest abgeschlossen. In der diözesanen Arbeit geht sich das aber wohl nicht ganz aus, dass mit dem Pfingstfest wieder der "Alltag" einkehrt... Ich selber bin über Pfingsten noch ein Mal in Rom, aber diesmal nicht dienstlich sondern privat. Papst Benedikt hat für die Vesper am Samstag alle neuen geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen eingeladen. Und von unserer Gemeinschaft (www.nachfolgejesu.at) fahren wir zu viert nach Rom. Für mich ist das DIE Gelegenheit, um die Unterlagen, die wir erstellt haben, noch ein Mal zu testen und das eine oder andere Detail noch zu klären. Und nach Pfingsten sind in meinem Kalender vier Urlaubstage eingetragen. Erstens weil ich sonst nicht weiß, wann ich diesen Sommer meine Urlaubstage loswerde und zweitens weil es mir sicher gut tut, ein paar Tage Abstand zu bekommen. Damit ich diese Tage in Ruhe genießen kann, muss ich diese Woche aber noch hart arbeiten...

Samstag, 13. Mai 2006:
Es sind nur noch 77 Tage bis zur Romwallfahrt!!!

Vorige Woche haben wir uns mit den Verantwortlichen aller Busse getroffen und ihnen allerhand organisatorische Informationen weiter gegeben. Es war ein guter Abend, und ich war stolz darauf, dass nur ganz wenige Fragen und Punkte gekommen sind, die wir uns bis jetzt noch nicht überlegt haben... Das zeigt mir, dass unser Vorbereitungsteam gut arbeitet und mitdenkt.

Auch unser diözesanes Treffen am Donnerstag Abend hat diese Woche Konturen angenommen. Wir bereiten eine Variante der Fernsehsendung "1, 2 oder 3" vor, bei der aus jedem unserer 14 Autobusse Leute auf einer Bühne spielen. Wenn wir beim Spielen nur halb so viel Spaß haben wie beim Vorbereiten, dann wird das ein super Abend!

Der nächste wichtige Schwerpunkt für mich für die nächsten beiden Wochen ist das Begleitheft, von dem jeder Pfarrverantwortliche eines bekommt. Wer mehr davon haben möchte, bekommt die PDF-Datei. Wir sammeln in diesem Heft Tipps und G´schichtln zu Sehenswürdigkeiten in Rom, geben eine Einführung ins Tagesthema sowie Anregungen, mit denen man dazu z.B. ein Morgen- oder Abendgebet gestalten kann.

Mittwoch, 3. Mai 2006:
Eine lange Pause in meinen Tagebucheinträgen - was aber nicht heißt, dass ich in der Zwischenzeit für die Romwallfahrt nichts gearbeitet habe:-)

Ganz im Gegenteil! Wir haben uns mit den anderen Österreichern inzwischen auf den Inhalt des Wallfahrtsheftes, das jede/r Teilnehmer/in bekommt, geeinigt. Wir haben mit allen Hotels (außer einem, das ich bis heute nicht erreicht habe) die Details geklärt. Wir haben 840 Wallfahrtstücher für unsere Diözese bestellt. Wir haben ein Busbegleitertreffen organisiert und vorbereitet, dass übermorgen stattfindet. Und gestern habe ich mit Philipp auch begonnen, ernsthaft am Begleitheft zu arbeiten. Am liebsten wäre uns zwar, dass das alles schon fertig wäre, aber nachdem wir zum ersten Mal an der Ministrantenwallfahrt teilnehmen, müssen wir von "Null" anfangen und viele Infos erst zusammentragen. Und das haben wir bis jetzt einfach noch nicht geschafft. Die Kontakte zu deutschen Diözesen, die sich in den letzten beiden Jahren ergeben haben, sind uns bei der Arbeit eine riesengroße Hilfe, weil unsere Kollegen ihre Informationen, Unterlagen und Erfahrungen bereitwillig weitergeben und mit uns teilen.

Alexander aus Bamberg hat Philipp gestern erzählt, dass inzwischen schon über 30.000 deutsche Minis angemeldet sind. Damit müssten wir insgesamt ja auf 40.000 kommen bei den internationalen Veranstaltungen!! Eine Zahl, die ich mir noch nicht ganz vorstellen kann...

Montag, 20. Februar 2006:
Halleluja - die MP3-Datei vom Wallfahrtslied ist online!

Freitag, 17. Februar 2006:
"Erfolgreich und schön - aber auch ziemlich anstrengend" so war unsere Vorbereitungsfahrt nach Rom.

Wir waren zu siebent unterwegs: Philipp und ich, Ulrich (Pfarrer in Edlitz), Bernhard (Moderator in Leopoldsdorf im Marchfeld), Marlies (Ministrantenbetreuerin in Leopoldsdorf), Peter (Ministrantenleiter in Wien/Gumpendorf) und Georg (Ministrant in Gumpendorf und Peters Bruder).

Wir haben einige Hotels besichtigt und dort noch ein Mal nachgefragt und kontrolliert, ob alles passt. Für mich war es auch wichtig, mich in der Stadt Rom ein bisschen zu orientieren und eine Idee davon zu bekommen, wie lange man von einem Ort zum anderen braucht. Klar ist uns auch geworden, dass man früh aufstehen muss, wenn man in den Petersdom hinein will. Durch die strengen Sicherheitskontrollen (es wird alles so wie am Flughafen durchleuchtet) bilden sich schon am Vormittag lange Warteschlangen.

Und ganz herzlich sind wir in der Titelkirche von Kardinal Schönborn (Gesú divino lavoratore) vom Pfarrer Don Ricardo aufgenommen worden. Wir dürfen in dieser Kirche die österreichische Eröffnungs- und Schlussveranstaltung und auch unser diözesanes Treffen am Donnerstag abhalten. Sogar die Kirchenbänke dürfen wir umstellen, wie wir es brauchen, da Don Ricardo die Wochentagsmessen in dieser Zeit in die Kapelle im Untergeschoss des Pfarrzentrums verlegen wird. Das einzige Problem, das auftauchen könnte: wenn eine Begräbnismesse in diese Woche fällt bzw. sich mit unseren Zeiten überschneidet. Aber auch dafür hatte Don Ricardo schon eine Lösung: die kann ja einfach in der Nachbarpfarre gefeiert werden! Anschließend an die Besichtigung von Kirche und Pfarrzentrum hat er uns alle sieben zum Mittagessen eingeladen.

Was gibt´s sonst noch zu sagen über diese Stadt? Die Vögel zwitschern dort schon, während bei uns noch tiefer Winter ist. Und es ist auch schon warm genug um Eis zu essen (zumindest wenn man mit seiner Tüte im Eissalon stehen bleibt). Je weiter man in die Innenstadt kommt, desto kleiner werden die Parkplätze und damit auch die Autos - 1200 Smarts haben Georg und Peter in nur drei Tagen gezählt! Dass die vatikanische Post schneller ist als die römische, das haben wir als Gerücht entlarvt, indem wir einen Test mit vier Ansichtskarten durchgeführt haben: als erste Karte war die römische da (Samstag bis Dienstag), als zweite die vatikanische (Samstag bis Mittwoch), als dritte die Karte, die wir mit vatikanischer Marke in einen römischen Briefkasten geworfen haben (Samstag bis Donnerstag). Und auf die vierte Karte - römische Marke & vatikanischer Briefkasten - warten wir noch, obwohl die Post heute schon da war. Übrigens hat die römische Post nicht nur schneller sondern auch um 17 Cent billiger gearbeitet:-)

Dienstag, 24. Jänner 2006:
Am Sonntag haben wir uns mit ca. 100 Begleitpersonen zu einem Informationsabend getroffen. Es ist schön, so viele Menschen zu erleben, die sich wirklich schon freuen auf unsere Wallfahrt! Und es war gut, allen die Gelegenheit zu geben, ihre Fragen auszusprechen. Viele davon konnten wir beantworten, manche nehmen wir mit auf unsere Vorbereitungsfahrt.

Im Großen und Ganzen steht unsere Bus- und Hoteleinteilung. Vielleicht verschiebt sich das eine oder andere noch, aber die vorläufige Planung haben wir den Pfarrverantwortlichen schon am Sonntag bekannt gegeben. War eine ziemliche Tüftelei. Philipp und ich haben dazu am Dienstag für jede Pfarre einen Klebezettel beschriftet und auf unsere Kastenwand geklebt. So war es einfach, verschiedene Zusammenstellungen auszuprobieren. Bis wir den Pfarren fix versprechen, dass die Zusammenstellung so bleibt und sich auf keinen Fall mehr ändert, werden aber noch einige Wochen vergehen.

Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird, ist die nach Einzelzimmern. Ist es möglich, ein Einzelzimmer zu bekommen? Ja, in vielen Quartieren ist es möglich. Wir haben einige Einzelzimmer zur Verfügung. Da die Zuschläge für diese Zimmer sich aber zwischen € 10,- und € 15,- pro Nacht und Person bewegen, versuchen wir, mit möglichst wenig Einzelzimmern auszukommen sondern auch Begleitpersonen in Zwei- oder Mehrbettzimmer unter zu bringen. Wer auf jeden Fall ein Einzelzimmer haben möchte und bereit ist, dafür einen Aufschlag von € 50,- zu bezahlen, soll das möglichst bald bei uns melden, damit wir uns darum bemühen.

Freitag, 23. Dezember 2005:
Langsam aber sicher haben wir alle Anmeldungen unter unter Dach und Fach und von den meisten Pfarren auch die Anzahlung. Eine Pfarre ist wieder abgesprungen, dafür sind aber zwei andere Pfarren im letzten Moment noch aufgesprungen. Nach den Weihnachtsfeiertagen verschicke ich an jede teilnehmende Pfarre eine Bestätigung über die eingegangene Anzahlung und die Anzahl der Teilnehmer/innen. Das habe ich jetzt vor Weihnachten nicht mehr geschafft.

Am 8. Dezember haben wir mit 500 Minis die Vesper im Stephansdom gefeiert. Beim anschließenden Ministrantentreffpunkt hat uns Andreas Schätzle das offizielle Wallfahrtslied vorgestellt, das er komponiert hat. ZumDownload steht es schon bereit - nur MP3-Datei haben wir noch keine davon.

Vor ein paar Tagen hat mich ein Freund gefragt, ob ich schon nervös bin wegen der Wallfahrt und allen Vorbereitungen. Ich kann dazu immer wieder nur sagen: Nein, eigentlich nicht. Ich habe zwar im Herbst zwischendurch ein bisschen einen Stress bekommen, weil es eine zeitlang sehr dicht war. Nämlich Ende Oktober wie der MiniFundus für Jänner in der Endphase war und gleichzeitig die Briefe an alle Pfarren mit den näheren Infos fertig sein sollten. Aber ich glaube wirklich daran, dass der Geist lebendig macht, und ich erlebe, dass mit dem Hl. Geist vieles möglich ist. Sogar eine Ministranten-Rom-Wallfahrt:-) Also geht´s "nur" drum zu schauen, dass Er auf unserer Seite ist - was soll dann schief gehen?

Donnerstag, 17. November 2005:
Heute ist mir etwas Lustiges passiert: ich habe einen Anruf von einem Reiseunternehmen bekommen, das Quartier für 400 Personen hätte. Ich habe mit dieser Firma vor zwei Wochen telefoniert wegen der Busse und dabei anklingen lassen, dass uns auch noch Quartiere fehlen. Heute wollte ich noch ein Mal anrufen und ihnen den Auftrag geben, sich um Quartier für 150 Personen zu kümmern. Wir werden zwar nicht alle 400 Quartiere brauchen, weil Thomas für Linz und Wien ja schon 800 Plätze reserviert hat. Aber wir brauchen uns jetzt auf keinen Fall mehr Sorgen machen, dass wir nicht alle unterkriegen!

Donnerstag, 10. November 2005:
Ende Oktober haben wir an alle vorangemeldeten Pfarren weitere Informationen geschickt. 55 Briefe waren es, die ich an die Pfarrverantwortlichen verschickt habe.

Wir haben uns wirklich bemüht, an alle "Wenn-&-Aber" zu denken und den Text möglichst klar zu formulieren. Dass wir trotzdem nicht alle Fragen ausräumen konnten, haben einige Anrufe und Emails gezeigt.

So wissen wir also jetzt, dass man nicht unbedingt eine gültigen Pass oder Personalausweis braucht, um nach Rom fahren zu können - der Pass darf bis zu fünf Jahre abgelaufen sein!

Außerdem tauchen jetzt wo es konkret wird die Spezialfragen auf: "Wir haben bei den Begleitpersonen ein Ehepaar, das gerne ein Doppelzimmer hätte." - "Wie wird unser Pfarrer untergebracht, wenn er mitfährt?" - "Eine Jugendliche beginnt im Sommer zu arbeiten. Sie möchte unbedingt mitfahren, aber bei der Lage am Arbeitsmarkt kann man es sich nicht leisten, eine gute Lehrstelle wegen der Ministrantenwallfahrt abzusagen. Was sollen wir jetzt tun? Soll sie sich sicherheitshalber anmelden oder soll sie sich sicherheitshalber nicht anmelden?" usw.

Bis jetzt haben wir es geschafft, in allen Fragen eine Antwort und/oder Lösung zu finden und ich bin zuversichtlich, dass uns das auch weiterhin gelingt. Im Großen und Ganzen ist unsere Antwort: Extra-Würsteln können wir nicht versprechen. Wenn für jemanden die Entscheidung zum Mitfahren daran hängt, dann ist es besser, wenn er/sie nicht mitfährt.

Dienstag, 11. Oktober 2005:
Immer mehr österreichische Diözesen melden sich bei Thomas in Linz, der die österreichische Koordination über hat, oder auch bei uns, und wollen mit einigen Ministranten und Ministrantinnen auch nach Rom fahren. Dass wir Wiener die bei weitem größte Gruppe sein werden, ist dabei aber keine Frage. Immerhin stehen wir zur Zeit bei 647 Teilnehmer/innen aus unserer Diözese, und dazu kommen sicher noch ein Mal über 50, die sich selbständig organisieren!
Aus Oberösterreich erwarten wir ca. 300, aus St. Pölten 150, aus der Steiermark 120, Tirol 85 und aus dem Burgenland 30. Aus Salzburg und Kärtnen gibt es auch Interesse aber noch keine Zahlen.

Eine ganze Menge an Ideen haben wir bei der gestrigen österreichweiten Besprechung zu unseren gemeinsamen Programmpunkten und Projekten gesammelt, und jede Diözese hat einen der Punkte übernommen, um bis Dezember daran weiter zu denken und zu planen. Nachdem unser Ministrantenseelsorger Philipp und ich den Vorschlag eingebracht haben, jeden Tag unter ein Motto zu stellen und so einen Bogen durch die Woche zu spannen, haben wir es jetzt auch übernommen, diese Idee weiter auszufeilen. Alle anderen schauen, was sie an Ideen, Gebeten, Texten, Liedern etc. einbringen wollen. Dazu ist übrigens nicht nur das Österreich-Team eingeladen. Wenn du (ja, genau du, der du gerade mein Rom-Tagebuch liest!) dazu etwas beitragen möchtest, kannst auch du mir deine Vorschläge bis 21. November schicken. Philipp und ich bemühen uns dann, die Anregungen in einzelne Schwerpunkte aufzuteilen und die Idee, die wir von den Tagesthemen haben, konkreter zu formulieren. Wir wollen aus diesen Anregungen nicht nur Impulse fürs Wallfahrtsheft, das jeder Teilnehmer bekommt, zusammenstellen, sondern auch Unterlagen für unsere Busbegleiter erstellen, aus denen sie z.B. ganz einfach ein Morgen- und Abendgebet zum Tagesthema zusammenstellen können. Das Wallfahrtsheft für jeden Teilnehmer ist ein österreichisches Projekt. Unterlagen für die Busbegleiter zu erstellen ist vor allem uns Wienern ein Anliegen. Wenn man nur mit einer kleinen Gruppe unterwegs ist, braucht man das nicht so, aber für uns halten wir es für notwendig, so etwas zusammen zu stellen. Und dass wir das den anderen Diözesen zur Verfügung stellen, wenn sie es wollen, ist wohl klar.

Verraten werden die Tagesthemen erst nach unserer nächsten Österreich-Besprechung, also spätestens Mitte Dezember. Aber dass das ein Arbeit ist, die mir Freude machen wird, das verrate ich schon jetzt:-)

Donnerstag, 22. September 2005:
Die Sommerpause ist mit dem gestrigen Tag auch fürs Rom-Team zu Ende gegangen. Wir haben die erste Besprechung in diesem Arbeitsjahr dazu genützt, einen Plan fürs nächste halbe Jahr zu erstellen.

Nachdem wir draufgekommen sind, dass die Werbung über MiniFundus und Kirchenzeitung in relativ vielen Pfarren nicht wahrgenommen worden ist, haben wir gestern beschlossen, die Frist für die Voranmeldung bis zum 10. Oktober zu verlängern.

Dienstag, 13. September 2005:
Bernhard hat einen guten Romführer für Kinder entdeckt, den ich mir heute auch bestellt habe: Reinhard Keller, Bernd O. Schmidt, Stephan Hörmann: Spaß mit Kunst und Kultur in Rom - Ein Reiseführer für Kinder und die ganze Familie; edition Kappa. ISBN 3-937600-09-4. Einen Reiseführer für Erwachsene habe ich schon seit Monaten im Bücherkasten stehen. Ich kenne Leute, die solche Bücher wirklich im Vorhinein lesen und spannend finden. Also ich lese wirklich auch gerne. Und fast alles, was ich in die Finger bekomme. Aber einen Reiseführer systematisch zu lesen, das habe ich bis jetzt noch nie geschafft. So ein Ding ist für mich mehr ein Nachschlagewerk... Aber so ein Reiseführer für Kinder - ich glaube, den lese ich gerne.

Samstag, 10. September 2005:
Heute ist die CIM-Tagung in Freising zu Ende gegangen. Es war schön, die Verantwortlichen für die Ministrantenpastoral in vielen europäischen Ländern kennen zu lernen.

Inzwischen gibt es ein internationales Logo, das schon bald auch zum Download auf der CIM-Homepage bereit stehen soll. Wir wissen, dass unsere Wallfahrtstücher rot sein werden und dass das Lied, das Andreas Schätzle für die Wallfahrt geschrieben hat, das internationale Mottolied wird. Philipp und ich haben dieses Lied vor der Tagung bei Andreas abgeholt. (Andreas Schätzle ist als Priester in unserer Diözese mit der Berufungspastoral betraut und mit der Programmdirektion von Radio Maria.) Und es hat eben nicht nur uns sehr gut gefallen sondern auch den anderen Tagungsteilnehmern. Ein großes DANKE an Andreas für seine Mühe und seine Unterstützung unserer Wallfahrt! Spätestens Anfang November wird das Lied auf unserer Homepage zum Download bereit stehen.

Montag, 4. Juli 2005:
Heute haben wir uns zu einer ersten österreichweiten Besprechung getroffen. Die Verantwortlichen aus St. Pölten, dem Burgenland und Oberösterreich, und wir Wiener haben miteinander geschwitzt. Nicht dass unsere Verhandlungen so schwierig waren - es ist eher am Wetter gelegen :-)

Wir werden die Wallfahrt mit einem österreichischen Abendgebet am Montag eröffnen und am Freitag Vormittag auch in ähnlicher Form gemeinsam abschließen. Klar ist, dass das Treffen am Montag Abend recht abwechslungsreich gestaltet werden muss - immerhin verbringen wir die Nacht davor im Autobus. Aber es war uns allen wichtig, nicht nur eine Vorstellung der Diözesen zu veranstalten und zu sagen: "Hallo, hier sind wir!", sondern auch miteinander zu beten und zu singen. Und so die Wallfahrt wirklich als Wallfahrt zu erleben. Wie dieser Abend bzw. auch der Freitag Vormittag genauer ausschauen soll, darüber reden wir im Oktober weiter.

Mittwoch, 15. Juni 2005:
Schon 102 fix vorangemeldete Teilnehmer/innen! Dabei sind das erst fünf Pfarren, und unsere Diözese hat 660...

Inzwischen sind uns viele organisatorische Details klarer. Wir wissen, wie wir die Anmeldung und die Einhebung der Teilnehmerbeiträge organisieren wollen. Wir wissen, wie unser Zeitplan bis zur Wallfahrt ausschaut, also wann wir was wissen, einteilen oder entscheiden müssen.

Von einigen Pfarren habe ich auch schon gehört, dass durch die Ministrantenwallfahrt schon jetzt das Gemeinschaftsbewusstsein unter den Minis wächst. So hat mir der Vater von zwei Ministranten ganz begeistert erzählt, dass sie in der Pfarre schon verschieden Möglichkeiten gefunden haben, wie die Minis "Geld verdienen" können, um die finanziell schlechter gestellten unterstützten zu können.

Dienstag, 7. Juni 2005:
Weil mich das heute wieder einmal jemand am Telefon gefragt hat: es gibt nach oben hin keine Altersbeschränkung. Auch wenn es in vielen Pfarren üblich ist, dass die Minis mit der Firmung ihren Dienst beenden: das ist nicht überall so und muss nicht so sein.

Das zweite vatikanische Konzil hat festgehalten, dass ministrieren ist ein liturgischer Dienst ist wie auch der Lektoren- oder der Kantorendienst. Kein Mensch käme heute auf die Idee, dass nur Kinder die Lesungen im Gottesdienst vortragen dürfen. Trotzdem hat das Ministrieren von seiner geschichtlichen Entwicklung her in manchen Pfarren noch das Etikett "Beschäftigung für Kinder im Gottesdienst".

Bei der Übertragung der Gottesdienste aus dem Vatikan zum Begräbnis von Papst Johannes Paul II. und dem Amtsantritt von Benedikt XVI. habe ich mir das auch überlegt: dort hat natürlich kein einziges Kind ministriert. Ob so etwas nur mir auffällt oder auch denen, für die ministrieren Kindersache ist?

Dabei ist ein Fünftel aller Ministranten in unserer Diözese über 14 Jahre alt. Es gibt also bei uns 2000 Jugendliche und Erwachsene, die ministrieren!

Ich hoffe, dass die Ministrantenwallfahrt für viele ein Impuls ist, diesen Dienst auch über das Firmalter hinaus zu tun. Für unsere Pfarren, für eine feierliche und würdige Gottesdienstgestaltung ist es eine riesen Hilfe, "große Minis" zu haben.

Montag, 2. Mai 2005:
Am Donnerstag haben wir uns auf den groben Ablauf des Programms geeinigt: für Montag Nachmittag und Dienstag sind verschiedene Besichtigungen (christliches Rom, antikes Rom) geplant. Dienstag Abend ist die vom CIM organisierte Hl. Messe am Petersplatz. Eine besondere Freude ist, dass Kardinal Schönborn als Hauptzelebrant eingeladen wurde! Am Mittwoch Vormittag steht die Ministranten-Papstaudienz auf dem Programm, für den Nachmittag die Besichtung von Katakomben! Am Donnerstag wollen wir einen Ausflug machen. Ein bisschen Kultur unterwegs - und dann ein paar Stunden zum Baden im Meer. Für Freitag können wir uns in der Früh einen österreichweiten oder diözesanen Schlussgottesdienst vorstellen, und danach sollen die Pfarren bzw. Gruppen selbständig unterwegs sein: sich noch etwas anschauen, was sie bisher nicht gesehen haben, irgendwo hingehen, wo es besonders schön war, Andenken einkaufen oder was auch immer den Gruppen Freude macht. Wir treffen uns erst zur Abfahrt wieder!

Schön ist, dass unser Rom-Team um einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewachsen ist. Auch wenn nicht alle am Donnerstag Zeit gehabt haben: wir sind inzwischen insgesamt 14 Leute, die eifrig mitdenken! Im gemeinsamen Überlegen geht es uns aber zur Zeit so, dass die Fragen schneller auftauchen, als wir sie beantworten können. Das finde ich eigentlich gut so, weil es zeigt, dass wir uns mit den Details schon recht gründlich auseinander setzen. Und zum Fragen beantworten haben wir ja noch ein bisschen Zeit:-)!

Freitag, 1. April 2005:
Zum ersten Mal seit Tagen war heute, wenn das Telefon geläutet hat, niemand mit Fragen zur Romwallfahrt auf der anderen Seite der Leitung!

In den letzten Tagen haben immer wieder Pfarren und auch Eltern angerufen. Die Standardfragen: Wie streng haltet ihr es mit der Altersbeschränkung? - Da versuche ich immer zu erklären, dass es uns drum geht, dass die MinistrantInnen etwas von dieser Reise haben sollen.

Und nachdem das internationale Programm sich an MinistrantInnen ab 14 Jahren orientiert, tut man den Kleinen wirklich nichts Gutes tut, wenn man sie nach Rom schleppt. Deshalb die Altersgrenze. Und die zweite Standardfrage: Mit welchem Verkehrsmittel werden wir fahren? - Damit es alle wissen: wir fahren wahrscheinlich mit dem Bus. Das ist nach dem heutigen Stand die kostengünstigste Variante. Und wo die Busse wegfahren weiß ich noch nicht. Vermutlich an verschiedenen Orten, da unsere Diözese recht groß ist.

Mittwoch, 23. März 2005:
Heute bastelt Peter den Rom-Bereich auf minifundus.net - unter http://rom2006.minifundus.net sollen ja nach Ostern alle Informationen und praktische Dinge für die Pfarren, z.B. Plakate oder Anmeldeformulare zum Download zu finden sein. Womit auch mein Programm für heute fest steht: die praktischen Dinge sind nämlich nicht so praktisch, dass sie sich selber entwerfen ...

Donnerstag, 17. März 2005:
Unser Rom-Team ist wieder um eine Mitarbeiterin reicher geworden! Michaela aus Perchtoldsdorf hat heute angerufen und ihre Hilfe angeboten. So haben wir jetzt an ehrenamtlichen MitarbeiterInnen also 3x Peter, 2x Bernhard, Michaela, Michael, Georg, Maria und Johannes. Wir haben schon geblödelt, ob es für eine Rom-Wallfahrt nicht passend wäre, nur MitarbeiterInnen mit Namen Peter/Petra zu akzeptieren. Aber natürlich sind wir über jede und jeden froh, die/der uns unterstützt :-) . Ende April treffen wir uns, um das Programm für die Woche zu überlegen.

Dienstag, 15. März 2005:
Jetzt weiß ich es fix: 700 Plätze in verschiedenen Quartieren sind für die Diözesen Linz und Wien reserviert. Bis zum Herbst sollten wir also wissen, wie viele wirklich mitfahren. Das passt super mit unserem Zeitplan zusammen - die Voranmeldung läuft ja bis Mitte September!

Philipp hat mit Andreas Schätzle telefoniert, der Priester, der sich in unserer Diözese um Berufungspastoral kümmert. Andreas wird uns ein Wallfahrtslied zum Thema "Der Geist macht lebendig" schreiben. Ihm sind gleich am Telefon ein paar Takte eingefallen ... - Ich bin gespannt drauf und freu mich schon!

Freitag, 25. Februar 2005:
Philipp und ich haben uns heute mit Thomas getroffen. Er war die letzten Tage in Rom und hat dort für die Diözese Linz und Wien Quartiere reserviert. Wir haben über das internationale Programm gesprochen und überlegt, wie eine österreichische Start- bzw. Abschlussveranstaltung am besten in den Wochenplan passen würde. Entschieden haben wir natürlich noch nichts: Dazu müssen wir zuerst mit dem MiniFundus-Rom-Team reden und mit den anderen österreichischen Diözesen ebenso Gespräche führen.

Mittwoch, 2. Februar 2005:
Zum ersten Mal hat sich also heute das MiniFundus-Rom-Team getroffen. Zu sechst haben wir uns über die Rahmenbedingungen den Kopf zerbrochen, Preise kalkuliert, über Sponsoring nachgedacht und vieles mehr ...

Was ich sowieso schon gefürchtet habe, ist jetzt fix: Wir schauen, dass wir alle mitnehmen, die mitfahren wollen. Bernhard, Georg, Peter, Peter und Michael waren sich da total einig. Ich habe den Eindruck, dass es für sie umso spannender wird, je mehr mitfahren. Dürfte irgendwie eine Art von Sport sein ...

Eigentlich mache ich mir mit solchen Mitarbeitern keine Sorgen, dass wir das nicht schaffen. Und ob 6 oder 8 oder 10 Busse - wir bewegen uns sowieso in einer Größenordnung, für die wir eine gute Organisation und Struktur brauchen.

Sonntag, 9. Jänner 2005:
Die erste offizielle Ankündigung der Wallfahrt beim Treffen der MinistrantengruppenleiterInnen und -verantwortlichen mit Kardinal Schönborn. Hat ziemlich eingeschlagen und äußerst positives Echo gefunden!

Kardinal Schönborn hat uns verraten, dass er auch einige Zeit dabei sein wird! Er wurde vom CIM eingeladen, die Hl. Messe am Petersplatz mit uns zu feiern. Was mir ein bisschen Sorgen macht: Eminenz hat sich dafür stark gemacht, dass wir alle Minis, die mitfahren wollen, mitnehmen sollen. Eine Altersgrenze findet er okay, aber eine Teilnehmerbeschränkung gefällt ihm nicht. Hhm, damit muss ich mich erst anfreunden. Philipp und ich haben uns eigentlich für dieses erste Mal gewünscht, nicht mehr als 300 Minis mitzunehmen. Naja, mal sehen, was unser neu ins Leben gerufene ehrenamtliche Rom-Team dazu sagt.

Dienstag, 7. Dezember 2004:
Na bitte - die Unterstützung kommt schon :-) . Ich habe mich heute mit Thomas aus Linz getroffen, später ist auch Philipp zu uns gestoßen. Thomas hat uns viele, viele gute Tipps gegeben und uns außerdem angeboten, die Quartiere für uns zu reservieren! Im Gegenzug hat Philipp angeboten, eine Adresse ausfindig zu machen, wo der CIM Wallfahrtstücher für jedes Land bestellen könnte.

Bin ich froh über diese Zusammenarbeit!

Und bei der Marienvesper heute (400 Minis waren dabei) habe ich auch gemerkt, wie wir uns auf unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter verlassen können. Es hat alles super funktioniert, obwohl einige unvorhergesehene Schwierigkeiten zu bewältigen waren. Am Abend waren wir gemeinsam Punsch-Trinken, und einige der Burschen haben spontan zugesagt, dass sie bei der Vorbereitung der Romwallfahrt mithelfen werden. Was kann uns also noch passieren :-) ?

Dienstag, 7. September 2004:
Ein neues Schul- und Arbeitsjahr beginnt. Neben dem "ganz normalen" Programm, also MiniFundus, Weiterbildungen für GruppenleiterInnen, Ministrantenfeste und vielem mehr werden wir uns heuer Gedanken über die Internationale Romwallfahrt im August 2006 machen müssen.

Wann habe ich eigentlich zum ersten Mal von dieser Wallfahrt, die die Internationale Ministrantenvereinigung CIM organisiert, erfahren? Vor nicht ganz einem Jahr, schätze ich. Damals habe ich mir nicht viel darunter vorstellen können. Mir war zwar klar, dass wir als Diözesane Ministrantenseelsorge vermutlich daran teilnehmen werden/sollen/müssten, aber große Begeisterung ist dabei noch keine aufgekommen. Ich spreche kein Wort Italienisch und war ein einziges Mal in Rom. Das ist 10 Jahre her. Ich weiß noch, wie verwirrend ich damals die verschiedenen Buslinien gefunden habe und dass ich alle Kirchen, die wir besichtigt haben, durcheinander gebracht habe.

Philipp kann auch nicht viel mehr Italienisch als ich und war zwei Mal in der Heiligen Stadt.

Ist es da verwunderlich, dass ich ein mulmiges Gefühl im Bauch bekomme, wenn ich daran denke, für ein paar Autobusse voll MinistrantInnen eine Woche lang verantwortlich zu sein??

Aber ich habe meine Sorgen bei unserem obersten "Chef" deponiert. Dort sind sie gut aufgehoben. Wenn Er will, dass wir nach Rom pilgern, dann wird Er uns dazu auch die Unterstützung, die wir brauchen, zukommen lassen ...

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